Dow Futures Crash 700 Punkte als Märkte bereiten sich auf eine weitere Liquiditätskrise vor

Die US-Aktien-Futures fielen am Mittwoch über Nacht in den Handel, da sich Bargeld in Krisenzeiten erneut als ultimativer sicherer Hafen erwies.

Als die Anleger alles von Aktien über Treasurys bis hin zu Gold ablegten, stieg der US-Dollar auf den höchsten Stand seit drei Jahren.

Dow Futures Point to Somber Thursday Open
Die Futures auf alle drei wichtigen US-Aktienindizes wurden am Mittwochabend niedriger gehandelt. Dow-Futures fielen um bis zu 703 Punkte und deuteten auf einen düsteren Start des Handels am Donnerstag hin.

Derzeit wird der Dow Jones Industrial Average nach Beginn des New Yorker Handels auf mehr als drei Jahrestiefs eröffnet.

Der Dow Jones Industrial Average ist auf dem richtigen Weg, um alle Gewinne von Präsident Trump auszulöschen. | Grafik: Yahoo Finance
S & P 500-Futures fielen um 3,3%. Die Nasdaq 100-Futures fielen um 2,4%.

Wie das Wall Street Journal kürzlich berichtete, treten die Märkte in eine Phase ein, in der „nur Bargeld zählt“.

Während des Ausverkaufs am Mittwoch war nichts verboten, da Gold, Aktien und Treasurys einbrachen. Dieses massive Liquiditätsereignis dauert fast einen Monat an und hat sogar nicht korrelierte Vermögenswerte wie Bitcoin in Mitleidenschaft gezogen.

Der US-Dollar-Index (DXY), der die Performance des Greenback gegenüber einem Korb von sechs Peers misst, hat in diesem Jahr um 5,1% zugelegt.

Nach dem Absturz Anfang März hat DXY in den letzten sieben Handelssitzungen 6,7% zugelegt. Es liegt jetzt bei 101,30, dem höchsten Stand seit März 2017.

Dem US-Dollar ist die Volatilität nicht erspart geblieben, aber seit Jahresbeginn war seine Entwicklung höher. | Grafik: Bloomberg
Der umfassende Ausverkauf, der sich auf die Aktien-, Kredit- und Rohstoffmärkte auswirkt, ist ein klares Zeichen dafür, dass es auf dem heutigen Bärenmarkt nur sehr wenige Orte gibt, an denen man sich verstecken kann. Dabei ist der US-Dollar gegenüber allen Währungen gestiegen, was zu einer potenziellen Liquiditätskrise auf dem Devisenmarkt geführt hat.

Das liegt daran, dass niemand in der Devisenwelt vor einer möglichen Sperrung in Großbritannien – dem größten Devisenhandelszentrum der Welt – gegen das Greenback wetten möchte.

Das Pfund Sterling fiel am Mittwoch um bis zu 5% und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 1985.

Mehrere Analysten glauben, dass Londons Handelsflächen kurz vor der Schließung stehen, da die britische Regierung strengere Kontrollen zur Bekämpfung des Coronavirus durchführt. Der britische Premierminister Boris Johnson folgte der Führung Europas, indem er die Beschränkungen für die lokale Bevölkerung verschärfte.

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